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Intensivpädagogische Betreuung↳ Anliegen↳ Zielgruppe ↳ Ziele ↳ Betreuung ↳ Jugendwohngemeinschaften ↳ Einzelbetreuung ↳ Betreutes Wohnen ↳ AnliegenJeder Mensch wird durch seine Umwelt beeinflusst. Viele Kinder und Jugendliche, mit denen wir arbeiten, sind in ein soziales Netzwerk eingebettet, dass für sie belastend und nicht förderlich ist. Laut der Milieutheorie von Klawe und Berner lernen diese Kinder und Jugendlichen, in dieser Umgebung zu "funktionieren". Sie eignen sich Verhaltensmuster an, mit denen sie in ihrer Umwelt bestehen können. Für die Kinder und Jugendlichen aus problembelasteten Verhältnissen, deren Alltag bereits in frühester Kindheit durch Gewalt, Missbrauch in jeglicher Form oder Beziehungsabbrüchen geprägt ist, bedeutet das, sich Verhaltensweisen anzueignen, die die Gesellschaft als problematisch bezeichnet. So ist es bei einigen Kindern und Jugendlichen in bestimmten Konstellationen biographisch sinnvoll, sie aus diesem Kreislauf zu lösen und eine einschneidende zeitlich-räumliche Trennung und völlige Distanz zu ihren Herkunftsmilieus herzustellen. (Berner/Gruhler, 1995, S. 27; Klawe, 2001, S. 63f)↳ ZielgruppeAufnahmen in eine Auslandsmaßnahme sind besonders dann notwendig, wenn es im Elternhaus zu einer krisenhaften Zuspitzung kommt oder die Kinder oder Jugendlichen in offenen Jugendhilfe-Einrichtungen "nicht mehr zu halten" sind, weil sie "jegliche Mitarbeit verweigern", "ständig entweichen", "sich selbst und/oder andere gefährden" oder die "Schule verweigern". Oftmals sind es Kinder und Jugendliche, bei denen es den Erwachsenen nicht mehr gelingt ihnen Grenzen zu setzen, die auch keine Einsicht mehr in Konsequenzen für ihre Grenzüberschreitungen zeigen oder nicht mehr zu greifen sind, weil sie scheinbar machen was sie wollen, sich bei zweifelhaften "Freunden" aufhalten und Drogen oder Alkohol konsumieren. Diese Perspektivlosigkeit mit dem Wunsch, eine sozial akzeptable Entwicklung zu ermöglichen, ist der Ausgangspunkt für eine intensivpädagogischen Maßnahme bei uns in Portugal.Das Projekt ist ausgerichtet für Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 21 Jahren, insbesondere: → mit Störungen der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie anderen emotionalen und sozialen Bereichen → mit Persönlichkeitsstörungen → mit Missbrauchs- und Gewalterfahrungen → mit Anzeichen von Regellosigkeit und Verwahrlosung → aus Multi-Problem-Familien → aus konfliktgeladenen und gefährdenden Milieus → mit rechtsradikal-extremistischen Denk- und Verhaltensweisen → mit Schulaversion → als Auflage bei Aussetzung einer Jugendstrafe zur Bewährung Ausschlusskriterien für eine Aufnahme sind Kinder und Jugendliche: → akut bestehende alltagsbestimmende Suchtmittelabhängigkeit → mit einer geistigen Behinderung oder Mehrfachbehinderung → die eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung aufweisen → mit einer psychiatrischen Störung, die in diesem Rahmen nicht aufgefangen werden kann ↳ ZieleUnsere Grobziele sind: → eine Verschlimmerung der Situation der Kinder und Jugendlichen zu verhindern → Verbesserung der sozialen, physischen und psychischen Situation sowie → Erarbeitung einer allgemeinen Lebensperspektive. Anhand der Problemlagen der oben benannten Kinder und Jugendlichen ergeben sich in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Ihnen folgende Zielsetzungen:
→ Stärkung und Steigerung des Selbstwertgefühls, Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins → Entwicklung von Selbständigkeit im Denken, Lernen, Handeln und Arbeiten → Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben → Förderung der Kommunikations- und Bindungsfähigkeit → Aufbau von tragfähigen Beziehungen (Vertrauen, sich aufeinander Verlassen, Abbau von Ängsten) → Förderung der sozialen Kompetenz → Aufarbeitung erlebter negativer Erfahrungen → Erschließung neuer Handlungsstrategien → Erlernen von Konfliktlösungsstrategien (Auseinandersetzen mit Krisen und Problemen) → konstruktiver Umgang mit Kritik und Lob → Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse, Gefühle und individuellen Grenzen → Erhöhen der Selbstkontrolle → Respekt und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Lebensweisen → Erlangen eines deutschen Schulabschlusses → Berufliche Orientierung ↳ Betreuung
BetreuungsphasenPhase 0 - Die VorbereitungsphaseEs ist notwendig, dass die Maßnahme vorab mit allen mittel- und unmittelbar Beteiligten sorgfältig besprochen und vorbereitet wird. Hierzu wird auf Anfrage des Jugendamtes bzw. auf Empfehlung des Trägers einer notwendigen Betreuung im Ausland das Projekt, dessen Betreuungsinhalte und -möglichkeiten, die Aufnahmebedingungen etc. bei dem jeweiligen Jugendamt vorgestellt. Wichtig ist, dass der/die pädagogische Mitarbeiter/in von Progresso schon im Vorfeld manifestierte Verhaltenscharakteristiken des Kindes bzw. Jugendlichen (Persönlichkeitsmerkmale, familiäre Herkunft, soziale Kontexte, biographische Besonderheiten usw.) festhält. Das macht es unabdingbar, dass sich der/die Mitarbeiter/in anhand von bereits vorhandenen Akten und durch aufsuchende Arbeit mit allen Hintergründen der Problematik sowie mit dem Umfeld und Herkunftsmilieu des Kindes bzw. Jugendlichen vertraut macht. Auf dieser Grundlage wird eingeschätzt, ob und für welche Art der Betreuung in Portugal das Kind bzw. der Jugendliche geeignet ist. Es gibt die Möglichkeit einer Einzelbetreuung, einer Gruppenbetreuung (Jugendwohngemeinschaften) oder des betreuten Wohnens. Mit positiver Zustimmung des Jugendamtes, des Trägers, des Jugendlichen und des/der pädagogischen Mitarbeiters/in des Projektes werden in einem Gespräch mit allen Beteiligten erste Erziehungsziele erarbeitet und formuliert, sowie wichtige organisatorische Vorbereitungen (Impfungen, Medikamente, Versicherungen, Vollmachten der Personensorgeberechtigten, Ausschulung - Genehmigung über Aussetzung der Schulpflicht bzw. Verlagerung des Förderortes, Bedingungen der Rückführung auch bei vorzeitigem Abbruch etc.) besprochen. Bei Risiken oder psychischen Störungen wird eine Stellungnahme von einem Arzt bzw. Psychologen eingeholt. Das Kind bzw. der Jugendliche wird nach dieser Vorbereitungsphase zusammen mit einem Projektmitarbeiter nach Portugal fliegen. Phase 1 - Akzeptanz und Anerkennung von Autoritäten (Dauer min. 7 Wochen) Kinder oder Jugendliche mit schwerwiegenden und/oder multiplen Verhaltensproblematiken, die für eine Gruppenbetreuung oder Einzelbetreuung angedacht sind, müssen zuerst einmal Phase 1 und 2 durchlaufen, da sonst die Gefahr besteht, die Gruppe/Familie zu spalten und/oder andere Jugendliche in ihrer bereits fortgeschrittenen Entwicklung zu gefährden. Die Phase 1 wird als die Phase der "Akzeptanz und die Anerkennung der Autoritäten" bezeichnet. Grundlegende Regeln und Strukturen im Umgang mit Erwachsenen sollen hier erlernt werden. Phase 1 hat den Ansatz der "Null-Toleranz", wo die Betreuer unerwünschtem Verhalten mit klaren Konsequenzen begegnen, die für die Heranwachsenden erkennbar und vorhersehbar sind. Ziel ist, den Kindern und Jugendlichen zu helfen, zu erkennen, dass ihr Verhalten und ihre Entscheidungen Konsequenzen haben, dass sie diese Konsequenzen jedoch kontrollieren können. Die Heranwachsenden sollen begreifen, dass sie ihren eigenen Anteil und die Verantwortung für ihr Verhalten tragen, worauf Sanktionen oder Belohnung folgen können. Besonders an dieser Phase ist, dass die Jugendlichen erfahren, dass ihr Verhalten ablehnt wird, jedoch nicht sie selbst als Personen. Sie sollen lernen in ihrem neuen Lernumfeld selbstbewusst mit ihren Gefühlen, Gedanken und Emotionen "richtig" umzugehen, mit ihren Betreuern über ihre Probleme zu reden und zu lernen, dass Probleme auch ohne Alkohol, Drogen oder Gewalt zu lösen sind. Das Projekt bietet den Jugendlichen ein sicheres Umfeld, d.h. eine klare und eindeutige Alltagsstruktur, was den Jugendlichen die Voraussetzung bietet, sich an Autoritäten, Regeln und Verpflichtungen zu halten. Selbstverantwortung ("Ich bin verantwortlich für mein Leben") sowie eigene Entscheidungen zu treffen sind Grundrichtlinien dieser Phase. Durch Erfahrungen wird den Jugendlichen gezeigt, andere Entscheidungen bezüglich ihres eigenen Verhaltens zu treffen (Selbstbestimmung - Identität - Kontrolle). Das Ziel dieser Phase ist erreicht, wenn die Jugendlichen durch klare Grenzsetzungen selbst erkennen und lernen, sich an Regeln und Strukturen der Erwachsenen zu halten. Sollte ein Jugendlicher nicht bereit sein, seine aggressiven Verhaltensmuster gegenüber Erwachsenen in dieser Phase zu verändern, hat Progresso das Recht, den Jugendlichen zurückzuschicken. In Phase 1 gibt es keine Beschulung. Das ist ein Privileg für die Jugendlichen nach einem erfolgreichen Abschluss der ersten Phase. Phase 2 - Festigung der erlernten Struktur (Dauer min. 16 Wochen) Diese Phase soll die Jugendlichen dazu befähigen, die bereits erlernten Verhaltensmuster in einer kontrollierten Umgebung in ihrem täglichen Leben anzuwenden und zu festigen und dabei ihre eigene Identität zu finden und zu leben. Die Jugendlichen brauchen hierbei viel Zeit, bereits erlernte Verhaltensmuster der Phase 1 zu verinnerlichen und alte Verhaltensmuster abzulegen. Der Fokus liegt darauf, dass sich die Jugendlichen immer stärker ihrer Gedanken und Gefühle und ihres eigenen Verhalten bewusst werden. Durch nunmehr tiefergehende Gespräche, Reflexionen sowie Analysen wird den veränderten Verhaltensmustern der Jugendlichen mehr Bedeutung beigemessen. Um sie zu festigen wird versucht, weiteren Inhalt und Form an die Jugendlichen zu vermitteln. Die jungen Menschen erhalten in dieser Phase mehr Einsicht in ihr eigenes Verhalten, da sie stetig mit ihrem eigenen Verhalten konfrontiert werden (z.B. Was war dein Eigenanteil an diesem Geschehen? Was hättest du anders machen können? etc.). Diese Phase ist für die Jugendlichen sehr schwierig, weil sie mit ihrem eigenen Unvermögen konfrontiert werden, jedoch auch mit ihren eigenen Möglichkeiten und Qualitäten. Diese Phase ist gekennzeichnet als die Belohnungsphase, da sich die Jugendlichen ihre Privilegien zurück verdienen können. In einem kontrollierten Lernsetting mit strengen Vorschriften, Regeln und Verpflichtungen beginnen sie ihre eigene Autonomie zu festigen. Das Ende der Phase 2 ist erreicht, wenn die Betreuer positiv davon überzeugt sind, dass die Ziele der Phase erreicht worden sind. Erst dann ist die Grundvoraussetzung gegeben, einzeln betreut zu werden. Phase 3 - Vertrauen (Einzelbetreuung / Betreutes Wohnen) (Dauer min. 16 Wochen) siehe unter Einzelbetreuung / Betreutes Wohnen Phase 4 - Verabschiedung / Vorbereitung auf die Rückkehr (Dauer ca. 4 Wochen) Der Jugendliche im Betreuten Wohnen trifft in dieser Phase die letzten Vorbereitungen für seine Rückkehr. Wir laden in dieser Zeit den neuen Begleiter, der den Jugendlichen im betreuten Wohnen im Heimatland begleiten wird, nach Portugal ein um ein erstes Kennenlernen in dem vom Jugendlichen als gewohnt und sicher empfundenen Umfeld zu ermöglichen, bevor er sich in eine für ihn neue, mit Unsicherheiten verbundene Lebenssituation begibt. Ziel ist es, dass dem Jugendlichen ein fließender Übergang zwischen dem Leben in Portugal und seiner Wiedereingliederung im jeweiligen Heimatland ermöglicht wird. Der Jugendliche soll sich hieran aktiv beteiligen und sich der neuen Bezugsperson soweit annähern, dass er zuversichtlich in ein neues Leben in seinem alten Kontext zurückkehren kann. Während der Phase der konkreten Organisation und Vorbereitung auf die Rückkehr ins Heimatland befindet sich der Jugendliche in einem mental-emotionalen Ablösungsprozess, welcher von ihm als positiv empfunden werden soll. Daher ist es wichtig dafür zu sorgen, dass die bei uns verbrachte Zeit als Ganzes gemeinsam mit allen Beteiligten reflektiert und abgeschlossen wird und gleichzeitig die neue Phase seines Lebens vom Jugendlichen als "geöffnete Tür" in einem anderen Rahmen von Möglichkeiten wahrgenommen wird. ↳ JugendwohngemeinschaftenDie Intensivpädagogische Jugendwohngemeinschaft "Monte da Lebre"Die Farm "Monte da Lebre" umfasst ca. 14 Hektar und befindet sich in einer hügeligen Landschaft im Alentejo im Süden von Portugal. Das nächstgelegene Dorf ist 7 Kilometer und die nächste Kreisstadt 17 km von der Farm entfernt. Momentan befindet sich ein einzelnes kleines Haus auf der Farm, welches den Ausgangspunkt des Projektes darstellt. Zusammen mit den Jugendlichen soll die Farm baulich erweitert und "erschaffen" werden. Baulich geplant sind u. a. Jugend- und Familienbungalows, Baumhäuser, eine Werkstatt, Reitställe, ein Hühnerhaus, Vogelvoyeuren, usw. Ein See auf dem Land bietet die Möglichkeit zum Baden. Die Intensivpädagogische Jugendwohngemeinschaft "Quinta do Cerro"
↳ EinzelbetreuungIndividualpädagogische Einzelbetreuung in einer Familie ist für jüngere Kinder angedacht, die nicht für ein Gruppenprojekt geeignet sind bzw. für Jugendliche unter 16 Jahren, die Phase 1 und 2 erfolgreich abgeschlossen haben und noch nicht für eine betreute Wohnform in Frage kommen sowie eine Rückkehr in die eigene Familie im Heimatland ausgeschlossen ist. Progresso arbeitet mit verschiedenen Betreuerfamilien in ländlich ruhigen Gebieten in der Algarve und im Alentejo zusammen. Das Kind bzw. der Jugendliche lebt hier mit seinen Betreuern, zum Teil auch deren Kindern, in einem gemeinsamen Haushalt. In angstfreier Atmosphäre erhält das Kind oder der Jugendliche ein stabiles Beziehungsangebot sowie einen klar strukturierten Alltag. Gemeinsam werden alle anfallenden Aufgaben erledigt, z.B. Gestaltung und Umgestaltung des Hauses bzw. anfallende landwirtschaftliche Arbeiten. Ähnlich wie in der Jugendwohngemeinschaft werden die Kinder und Jugendlichen über ein Fernschulprogram intern beschult, so dass sie nach der Rückkehr ins Heimatland wieder übergangslos eine Schule zu besuchen können. ↳ Betreutes WohnenDas Angebot des Betreuten Wohnens richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren, bei denen der Weg zu einer eigenständigen Lebensführung erkennbar ist und sie darin weiter unterstützt werden sollen. In dieser Phase soll der Jugendliche schrittweise erlernen, die Verantwortung für sich selbst und seine Umwelt zu übernehmen. Die Intensität der Betreuung richtet sich in dieser Hilfeform stark nach den sich ergebenden pädagogischen Notwendigkeiten. Anfänglich ist meist eine tägliche und intensive Betreuung notwendig. Jugendliche in betreuten Wohnformen haben vor allem zu Beginn Schwierigkeiten, alleine ihren Lebens- und Arbeitsalltag zu bewältigen. In dieser Phase soll erlernt werden, dass das Verhalten, die Gedanken und die eigenen Gefühle ein Teil des Jugendlichen ("von sich selbst") sind. Es ist nicht nur die Phase des Vertrauens, sondern auch die Phase von Entscheidungen ("Kann ich mich von meinen alten Verhaltensweisen selbständig distanzieren und die neu erlernten Verhaltensweisen anwenden."). Auch in dieser Phase werden die Jugendlichen direkt mit ihrem eigenen Verhalten, ihren gemachten Erfahrungen und getroffenen Entscheidungen konfrontiert. Die Mitarbeiter des Teams unterstützen den jungen Erwachsenen auf dem Weg zur größtmöglichen Selbständigkeit durch ein gemeinsam individuell erarbeiteten Ziel- und Zeitplan. So soll der Jugendliche schrittweise seinen Alltag selbst bewältigen bzw. selbst gestalten. Der junge Erwachsene muss sich selbst eine Praktikums- bzw. Arbeitsbeschäftigung suchen und sich dafür bewerben. Das kann im gewohnten Lebensumfeld auf der Jugendfarm jedoch auch außerhalb sein. Der Jugendliche hat die Möglichkeit sein eigenes Geld / Budget "zu verdienen". Bestimmte "Arbeitsweltstrukturen" müssen dabei jedoch eingehalten werden (selbständiges Aufstehen, pünktlich zur Arbeit erscheinen, Autoritäten akzeptieren, etc.). Mit dem Erhalt eines eigenen Budgets bekommt der junge Erwachsene schrittweise mehr Verantwortung, z. B. den Einkauf, den eigenen Haushalt, Miete, Strom, Wasser oder Versicherung zu zahlen. Ebenso ist es die Aufgabe des Jugendlichen eigene Hobbies zu finden, um individuell seine Freizeit zu gestalten und zu organisieren. Der Jugendliche erhält in dieser Phase durch die Betreuer einen "Vertrauensstatus" und somit die Verantwortung, als "Älteste/r" in der Gruppe, mit gutem Beispiel für die anderen Jugendlichen voran zu gehen. Der/Die Begleiter stehen dem jungen Erwachsenen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, setzen Impulse, Leitlinien und leiten in konkreten Fragestellungen an, damit das für die Zielerreichung erforderliche Verhalten umgesetzt wird. |